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Labordiagnostik



Labordiagnostik

Blutuntersuchungen sind auch in der seriösen Naturheilkunde unverzichtbar.
Hauptuntersuchungstechniken sind zwar die umfassende körperliche Untersuchung sowie das ausführliche Anamnese-Gespräch, dass bei mir üblicherweise 1 bis 1,5 Stunden dauert - doch lassen sich bei einigen Krankheitsbildern und Störungen des Wohlbefindens keine äußerliche Veränderungen des Körpers feststellen. In solchen Fällen lässt die Untersuchung und das anamnestische Gespräch keine eindeutige Diagnose zu.
Dann ist eine ausführliche Untersuchung des Blutes das Mittel der Wahl!


Blut kann uns sehr viel über einen Menschen und das Leben, das er führt, verraten. Der rote Lebenssaft erreicht jeden noch so entlegenen Winkel des Körpers - von den Zehenspitzen bis zu den Haarwurzeln. Sauerstoff und Nahrung, aber auch Giftstoffe und vieles mehr nimmt es mit auf seiner Reise.
Die Blutentnahme dauert nur wenige Minuten, und der Einstich ist oft weniger schmerzhaft als ein Insektenstich. Bei ganz empfindlichen Menschen und bei Kindern besteht die Möglichkeit der örtlichen Betäubung der Einstichstelle.
Die Zusammensetzung des Blutes erlaubt fast immer eine eindeutige Diagnose und damit die Auswahl einer gezielten Therapie.


Wo liegt der Unterschied zur Schulmedizin?
Ein Schulmediziner untersucht normalerweise nicht mehr als 4 - 5 Blutwerte (das so genannte "Kleine Blutbild"). Oft sagen diese wenigen Werte nicht sehr viel aus. Ich bezeichne so etwas als Minimaldiagnostik, die in sehr vielen Fällen nicht geeignet ist, ein chronisches Beschwerdebild abzuklären. Bei den umfassenden Blutuntersuchungen in meiner Praxis werden mindestens 24 verschiedene Werte untersucht. Weitere Werte können hinzukommen, wenn zum Beispiel gezielt nach einer Lebensmittel-Allergie gesucht wird. Diese werden dann nicht nur isoliert betrachtet, sondern insbesondere auch in ihrem Zusammenwirken, eben ganzheitlich.


Die naturheilkundliche Auswertung ergibt eine Beurteilung des gesamten körperlichen Zustandes, nicht nur eines einzelnen Organes. Liegt vielleicht die Ursache von chronischen Verdauungsbeschwerden eines Patienten in einem fehlenden Bauchspeicheldrüsenenzym oder in einer Glutenunverträglichkeit? Nur wer genau hinsieht, hat hier die Chance, zu einer sicheren Diagnose zu gelangen.


Die 24 Untersuchungswerte erlauben mir, mit einer einzigen Blutentnahme einen kompletten Überblick über den Zustand des Körpers und einzelner Organe, wie Niere, Leber und Bauchspeicheldrüse.


Eine weitere Leistung meiner Praxis ist die Untersuchung des Urins.
Sie wird bei mir direkt im eigenen Labor ausgewertet und Sie bekommen das Ergebnis sofort mitgeteilt.
Einen Überblick über die untersuchten Werte des Urins erhalten Sie am Ende dieser Seite.


Untersuchungen des Stuhls und Blutes werden in einem externen Labor durchgeführt.


Mir ist es sehr wichtig, dass Sie die Untersuchung verstehen und die Bedeutung der einzelnen Werte kennen. Deshalb erkläre ich Ihnen anhand des Berichtes jeden einzelnen Ihrer Werte und deren Bedeutung. Hier ein Überblick über wichtige Blutwerte und deren Bedeutung:



Laborwerte Normbereich
Frauen
Normbereich
Männer
Normbereich
Frauen
SI-Einheiten
Normbereich
Männer
SI-Einheiten
Kleines Blutbild
Erythrozyten 3,5-5,0
Mio./µl
4,3-5,9
Mio./µl
3,5-5,0/fl 4,3-5,9/fl
Hämatokrit 35-48% 40-50% 35-48% 40-50%
Hämoglobin 11-16 g/dl 13-18 g/dl 7,45-10,1
mmol/l
8,7-11,2
mmol/l
Leukozyten 4000-10000/µl 4000-10000/µl 4-10/nl 4-10/nl
Thrombozyten 140 000-
400 000/µl
140 000-
400 000/µl
140-400 G/l 140-400 G/l
Entzündungsfaktoren
CRP < 0,5 mg/dl
< 0,5 mg/dl
BSG/BKS 1h: bis 20 mm
(< 50 J.)

1h: bis 30 mm
(> 50 J.)
1h: bis 15 mm
(< 50 J.)

1h: bis 20 mm
(> 50 J.)
1h: bis 20 mm
(< 50 J.)

1h: bis 30 mm
(> 50 J.)
1h: bis 15 mm
(< 50 J.)

1h: bis 20 mm
(> 50 J.)
Gerinnung
Quick 70-130%

unter Therapie: 15-25%
70-130%

unter Therapie: 15-25%
0,9-1,15 INR 0,9-1,15 INR
PTT ca. 40 Sek.

unter Therapie: 60-80 Sek.
ca. 40 Sek.

unter Therapie: 60-80 Sek.
   
Blutzucker
Blutglucose (nüchtern) 70-100 mg/dl 70-100 mg/dl 3,9-5,5 mmol/l 3,9-5,5 mmol/l
HbA1c < 6,5% < 6,5%    
Nierenschwelle 160-180 mg/dl 160-180 mg/dl 8,9-10 mmol/l 8,9-10 mmol/l
Blutfettwerte
LDL/HDL < 2,5 < 2,5 < 2,5 < 2,5
Cholesterin gesamt 80-220 mg/dl 80-220 mg/dl 2,0-5,2 mmol/l 2,0-5,2 mmol/l
HDL > 50 mg/dl > 50 mg/dl > 1 mmol/l > 1 mmol/l
LDL < 100 mg/dl < 100 mg/dl < 3,1 mmol/l < 3,1 mmol/l
Triglyceride 50-200 mg/dl 50-200 mg/dl 0,57-2,27 µmol/l 0,57-2,27 µmol/l
> = über
< = unter

Normbereich
Die Normbereiche können von Labor zu Labor leicht unterschiedlich sein. Sie hängen von den verwendeten Geräten und Messmethoden ab. Daher geben die meisten Labore zusätzlich zum gemessenen Wert des Patienten ihre Normbereiche mit an. Auch gelten für Frauen und Männer verschiedene Normbereiche, die zusätzlich noch nach Alter gestaffelt sind.
 
SI-Einheiten
SI-Einheiten (Système International d'Unités) werden international verwandt. Meistens sind jedoch die nationalen Einheiten noch in Gebrauch oder es werden nationale Einheit und SI-Einheit parallel angegeben.
 
Kleines Blutbild
Beim so genannten kleinen Blutbild wird die Konzentration von Blutzellen (Erythrozyten, Leukozyten, Thrombozyten) und des Blutfarbstoffes Hämoglobin ermittelt. Der Hämatokrit bezeichnet den prozentualen Anteil der Erythrozyten am gesamten Blutvolumen.

Bei einem großen Blutbild wird zusätzlich zu diesen Werten ein Differentialblutbild erstellt. Dabei werden die verschiedenen Arten der roten und weißen Blutzellen unter dem Mikroskop identifiziert und ihre Form und Anzahl bewertet. Ein Differentialblutbild wird bei meinen Blutuntersuchungen standardmäßig erstellt.
 
Erythrozyten - Hämatokrit - Hämoglobin
Diese drei Werte hängen eng miteinander zusammen. Durch ihre Konstellation zueinander kann ich wichtige Hinweise auf Erkrankungen erhalten.

Erythrozyten nennt man die roten Blutkörperchen. Sie haben eine rote Farbe, weil sie das Hämoglobin, den roten Blutfarbstoff, in sich tragen. Das Hämoglobin transportiert den Sauerstoff im Blut. Die Anzahl der Erythrozyten wird daher vom Körper in Situationen erhöht, in denen wenig Sauerstoff in der Lunge zur Verfügung steht, wie zum Beispiel bei chronischen Lungenerkrankungen. Auch bei der missbräuchlichen Nutzung von Anabolika oder beim Doping mit Erythropoetin (EPO) werden vermehrt Erythrozyten gebildet.
 
Der Hämatokrit misst den prozentualen Anteil der Erythrozyten am gesamten Blutvolumen. Da die Zahl der Erythrozyten die der anderen Blutzellen überwiegt, erlaubt der Hämatokrit eine Aussage über das Verhältnis der Blutzellen zum Blutplasma (flüssiger Bestandteil des Blutes). Der Hämatokrit steigt zum Beispiel, wenn die Bildung von Erythrozyten erhöht ist oder wenn zu wenig getrunken wird. Sind prozentual zu viele Zellen im Blut, ändern sich die Fließeigenschaften und die Gefahr von Thrombosen steigt.
 
Ist das Hämoglobin erniedrigt, kann nicht genügend Sauerstoff zu den Zellen transportiert werden. Werden bestimmte Werte unterschritten, spricht man von einer Anämie. Der Betroffene fühlt sich dann müde und leistungsschwach. Das kann sich auch in einer Atemnot äußern. Die häufigste Form der Anämie ist die Eisenmangelanämie, oft verursacht durch einen chronischen Blutverlust, zum Beispiel bei der Monatsblutung der Frau oder bei Blutungen im Magen-Darmtrakt.
 
Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG)
Bei der Blutsenkungsgeschwindigkeit oder Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (BKS) wird die Geschwindigkeit gemessen, mit der sich Blutzellen in einem dünnen Glasröhrchen absetzen. Der Wert wird nach einer und nach zwei Stunden abgelesen. Setzen sich die Zellen schneller als normal ab, ist dies ein unspezifischer Hinweis darauf, dass im Körper ein chronischer oder akuter Entzündungsprozess vorhanden ist. Genauer ist jedoch der CRP-Wert, den ich bei jeder Blutentnahme mitbestimme.
 
Leukozyten
Die korrekte Bezeichnung der weißen Blutkörperchen ist Leukozyten. Ihre Hauptaufgabe ist die Immunabwehr und ihre Anzahl ist bei einer akuten Entzündung erhöht. Damit ich eine genaue Aussage über den Status der weißen Blutzellen erhalte, wird bei meinen Blutuntersuchungen standardmäßig ein Differentialblutbild erstellt.
 
Thrombozyten
Thrombozyten nennt man die Blutplättchen, die eine wichtige Aufgabe bei der Blutgerinnung haben. Eine Erhöhung findet man vor allem bei chronischen Entzündungen und schweren Infektionen, sowie nach Operationen mit großem Blutverlust.
 
Blutgerinnung
Bei der Blutgerinnung unterscheidet man verschiedene Funktionsmechanismen, die durch unterschiedliche Labormessungen geprüft werden.

Die Thromboplastinzeit (Quick) muss regelmäßig kontrolliert werden, wenn Patienten für eine längere Zeit aufgrund ihrer erhöhten Thromboseneigung mit Coumarinderivaten (z.B. Marcumar ®) behandelt werden.

Die Partielle Thromboplastinzeit (PTT) wird kontrolliert, wenn Patienten prophylaktisch Heparin gegeben wird, um zum Beispiel bei einer langen Liegedauer im Krankenhaus einer Thrombose vorzubeugen.
 
Blutzucker
Der Zuckergehalt im Blut dient der Versorgung aller Gewebe mit Energie und wird daher vom Körper möglichst konstant gehalten. Das Hormon Insulin wirkt durch verschiedene Mechanismen senkend auf den Blutzucker, u.a. verbessert es die Aufnahme von Glucose in die Körperzellen und hemmt die Freisetzung von Glucose durch die Leber. Weitere Hormone wie Glucagon oder Adrenalin bewirken eine Erhöhung des Blutzuckers.

Beim Diabetiker ist die Regulation des Blutzuckers durch das Insulin gestört. Je nach Art des Diabetes wird mit dietätischen Maßnahmen, oralen Antidiabetika oder Insulin behandelt, um möglichst optimale Blutzuckerwerte zu erzielen. Eine gute Einstellung des Blutzuckerwertes ist sehr wichtig, da schwerwiegende Langzeitschäden dadurch vermieden werden können.

Bei unerkanntem und unbehandeltem Diabetes mellitus kann es bei sehr hohen Blutzuckerwerten (Werte höher als 600 mg/dl) zu einem lebensbedrohlichen hyperglykämischen Koma kommen. Das Gegenteil, eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) kann bei einer Insulintherapie entstehen, wenn zuviel Insulin gespritzt wurde oder zuviel Energie verbraucht wurden. Eine Unterzuckerung kann auch eintreten, wenn der Patient sich Insulin spritzt, aber vergißt danach zu essen. Lebensgefährlich sind die Hypoglykämien, wenn der Blutzuckerwert unterschritten wird. Dieser untere Wert ist individuell unterschiedlich und schwankt zwischen 30 und 60 mg/dl.
 
HbA1c
Diesen Wert nennt man auch das "Langzeitgedächtnis" des Blutzuckers. Durch die Messung erhält man eine Aussage über den mittleren Blutzuckerwert der letzten 1-4 Monate.

Die Abkürzung HbA1c bezeichnet eine Form des Hämoglobins, des roten Blutfarbstoffes. Bei einem Überschuss an Zucker im Blut werden Zuckermoleküle an das HbA1c gebunden. Entsprechend der drei- bis viermonatigen Lebensdauer der Erythrozyten, die das Hämoglobin transportieren, kann man so auf den Blutzuckergehalt der letzten Monate rückschließen.
 
Nierenschwelle/Glycosurie
Glycosurie nennt man die Ausscheidung von Zucker im Urin (siehe Urin-Untersuchung). Beim Gesunden findet man fast keinen Zucker im Urin. Erreichen die Blutzuckerwerte die sogenannte Nierenschwelle (ca. 160-180 mg/dl), wird Zucker über die Niere ausgeschieden und man kann ihn im Urin nachweisen. Die Bestimmung des Zuckergehaltes im Urin gibt nur einen groben Hinweis auf stark erhöhte Blutzuckerwerte, da die Nierenschwelle bereits überschritten ist. Daher eignet sich die Messung von Zucker im Urin nicht für die regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers beim Diabetiker.
 
Blutfettwerte
Erhöhte Blutfettwerte können zur Entstehung von Arteriosklerose beitragen. Die Arteriosklerose ist eine Veränderung der Blutgefäße, die die Entstehung von Herz-/Kreislauferkrankungen begünstigt.

Die Blutfette werden entsprechend ihrer chemischen Zusammensetzung aufgeteilt in Cholesterin und Triglyceride. Beim Cholesterin wird wiederum in HDL- und LDL-Cholesterin unterschieden. Beide Cholesterine haben bestimmte Aufgaben im Stoffwechselgeschehen, wobei sich die Funktionen der HDL-Fraktion schützend auf die Blutgefäße auswirken. Ziel präventiver Maßnahmen ist daher ein hoher HDL-Anteil am Gesamtcholesterin. Die Funktionen der LDL-Fraktion begünstigen Ablagerungen in den Blutgefäßen; der Anteil des LDL-Cholesterins sollte daher möglichst gering sein.

Früher wurden für die Cholesterinwerte auch bei Gesunden starre Normwerte definiert, heute sieht man das Cholesterin als einen von vielen Risikofaktoren für die Entstehung von Gefäßschäden. Um das Risiko des Einzelnen abzuschätzen, müssen neben dem Cholesterin auch andere Risikofaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel, Bluthochdruck oder Übergewicht berücksichtigt werden. Insgesamt geht man dazu über, das Verhältnis von LDL zu HDL als ausschlaggebend zu betrachten und empfiehlt einen LDL-Wert, der nicht größer ist als der 2,5fache Wert des HDL-Cholesterin.

Neuere Studien gehen jedoch davon aus, daß die Cholesterinwerte keinen Einfluß auf Gefäßschäden wie zum Beispiel Herzinfarkt haben, sondern ausschließlich eine dauerhafte Erhöhung des CRP-Wertes Gefäßschäden und somit einen Herzinfarkt auslösen können. Dies wurde inzwischen in verschiedenen Studien belegt.

Anders stellt sich die Situation bei Patienten dar, die bereits an einem geschädigten Herz-/Kreislaufsystem leiden (z.B. Patienten nach Herzinfarkt oder mit Angina pectoris) oder an Diabetes mellitus erkrankt sind: Hier gelten strengere Werte (s. Tabelle), da die Blutgefäße in diesen Fällen besonders vor weiteren schädigenden Einflüssen geschützt werden müssen.

Die Werte der Triglyceride (Neutralfette) hängen eng mit der Zufuhr fettreicher Nahrung zusammen. Die Triglyceride werden jedoch auch von der Leber bei einem Überschuss an Glucose gebildet und ins Blut abgegeben. Sie können relativ leicht durch die Einhaltung einer Diät gesenkt werden.
 
Entzündungsfaktoren
Entzündungsparameter ist ein Sammelbegriff für Werte, die auf das Vorliegen einer Entzündung hinweisen können.
Die Diagnose einer Entzündung allein aus einem Laborwert abzuleiten ist schwierig, es gibt keinen sicheren "Entzündungswert". Daher werden mehrere unterschiedliche Werte zur Beurteilung herangezogen, das Gesamtbild kann dann eine Diagnose ermöglichen. Zu diesen Werten gehören die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG), das CRP, die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), erhöhtes Interleukin 6, Erhöhung der alpha2 Globuline.
 
CRP / C-reaktives Protein
Das CRP oder Capsel-reaktive Protein ist ein kohlehydratfreies Protein, das in der Leber gebildet wird.
Gemeinsam mit Coeruloplasmin, Fibrinogen, Haptoglobin, Ferritin und Präalbumin.
Unter anderen gehört das CRP zu den Akute-Phase-Proteinen, das sind Eiweiße im Blut, die im Rahmen entzündlicher (infektiöser und nichtinfektiöser) Erkrankungen ansteigen. Den stärksten Stimulus der Akute-Phase-Reaktion bilden dabei bakterielle Infektionen. Das CRP wird als Entzündungsparameter unter anderem zur Beurteilung entzündlicher Erkrankungen herangezogen. Auch ohne klinische Symptomatik müssen erhöhte CRP-Konzentrationen immer abgeklärt werden. Neuere Forschungen haben ergeben, das CRP ein Risikofaktor für Arteriosklerose ist. Je höher der CRP-Wert (beim sonst gesunden Patienten), desto höher das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden.




 
Urin-Untersuchungen
Für die Urin-Untersuchung werden etwa 75 ml Urin benötigt, der in der Patiententoilette in spezielle Becher abgegeben wird.
Die anschließende Auswertung im Praxislabor dauert 5 Minuten und bestimmt Abweichungen von der Norm bei folgenden Werten:

Laborwerte Normbereich Mögliche Gründe für Abweichung
Billirubin negativ (nicht nachweisbar) Ikterus (Gelbsucht),
Erkrankungen der Leber
Urobillinogen negativ (nicht nachweisbar) Ikterus (Gelbsucht),
Erkrankungen der Leber
Keton-Körper negativ (nicht nachweisbar) Ketoazidose, nach längerem Fasten
Ascorbinsäure negativ und positv Positiv bei Vitamin-C-Therapie
beeinflußt andere Meßergebnisse
Glucose negativ (nicht nachweisbar) Nierenerkrankung und
Diabetes mellitus, Schwangerschaft
Protein negativ (nicht nachweisbar) Nierenerkrankung, Schwangerschaft,
Rechtsherzinsuffizienz, Plasmozytom
Blut negativ (nicht nachweisbar) Tumor, Entzündung der Niere,
Nierensteine
pH-Wert pH 5-7 (Idealwert um pH 6,2) < pH 5: Durchfall, Gicht,
Diabetische Ketoazidose, Kaliummangel
Nitrit negativ (nicht nachweisbar) Bakterieller Harnwegsinfekt
Leukozyten negativ (nicht nachweisbar) Bakterieller Harnwegsinfekt,
Tuberkulose