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Lymphdrainage



lymphe

Die Lehre vom Lymphgefäßsystem war viele Jahrzehnte lang und bis zum heutigen Tag ein Stiefkind der Medizin. Der Grund ist ganz einfach: Die Lymphe ist in unserem Körper zwar allgegenwärtig, spielt jedoch nirgendwo eine dominierende Rolle. Dabei leiden weit über 4 Millionen Deutsche an Lymphödemen.


Eine manuelle Lymphdrainage kann hier schnelle und effektive Abhilfe schaffen.


Die Wirkungsweise einer manuellen Lymphdrainage ist breit gefächert. So dient sie hauptsächlich als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine). Mit speziellen Griffen fördert der Heilpraktiker den Rückfluss von Flüssigkeit in die Venen und Lymphbahnen. Die Bewegung geht immer von der Peripherie aus. Es entsteht ein Sogeffekt. Die Streichungen (flach, saugend und kreisend) erfolgen entlang den Abflussgebieten der Lymphbahnen zur Mitte des Körpers hin. Die Bewegungen sind dabei fließend und rhythmisch.


Auch in der Schmerzbekämpfung, sowie vor und nach Operationen leistet die Lymphdrainage gute Dienste, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Der Patient spürt eine deutliche Erleichterung. Schmerzmittelgaben können verringert werden, der Heilungsprozess verläuft schneller.


Was ist das Lymphsystem? In allen Lymphorganen sind Zellen vorhanden, die eine wichtige Rolle im Immunsystem spielen. Die wichtigsten sind die Lymphozyten, eine Gruppe der weißen Blutkörperchen, die passend für jeden Angreifer spezielle Antikörper produzieren.


Was befindet sich in der Lymphflüssigkeit? Reste aus dem Stoffwechsel, Fremdstoffe, Krankheitserreger, Zellreste und Lymphozyten.


Das Lymphsystem hat folgende Funktionen:

Unser Körper besteht zu 60% aus Wasser, etwa 16 Liter damit gebildete Flüssigkeiten zirkulieren ständig:

Das Körperwasser verteilt sich zu

Unser Lymphsystem arbeitet geräuschlos und ohne, dass wir es bemerken. Es ist unsichtbar. Erst, wenn scheinbar grundlos Schwellungen auftreten, die nach Hochlagern der Beine oder Arme nicht abklingen oder am Brustkorb zu erkennen sind, werden wir darauf aufmerksam. Dann ist schon viel geschehen, das zum Handeln zwingt.